Wir unterstützen und begrüßen das Ziel, die Verpflegung in unserem Kreisverband nachhaltiger zu gestalten und stärker auf eine pflanzliche Ernährung auszurichten.
Gleichzeitig ist uns wichtig, dass den Mitgliedern des Kreisverbands bei ihren Aktivitäten in der Partei keine rein vegane Ernährungsweise vorgeschrieben wird. Die sofortige, verpflichtende Umstellung auf eine rein vegane Verpflegung schießt aus unserer Sicht über das Ziel hinaus. Sie wäre auch in der Umsetzung im Alltag, sowohl für Ehrenamtliche als auch für die Geschäftsstelle, eine überzogene Herausforderung und ein zu starker Eingriff in ihre individuelle Ernährung.
Der Umstieg auf eine überwiegend (nicht ausschließlich) vegane Ernährung ist richtig. Er muss aus unserer Sicht aber weniger absolut und längerfristig angegangen werden.
Darüber hinaus ist uns an einer differenzierten Betrachtung der verschiedenen Formen von Tierhaltung gelegen - nicht zuletzt aus Gründen des Tierschutzes. Dabei ist aus unserer Sicht keineswegs jede Form der Erzeugung tierischer Lebensmittel als "industrielle Verwertung" einzuordnen, so wie es die Einleitung des vorliegenden Antrags suggeriert.

Kommentare
Ilka Sander-Maas:
Den Punkten 3, 4 und 5 des Antrages stimmen wir vollumfänglich zu.
8 von 14 Mitgliedern unterstützen den Antrag A4 der Grünen Jugend, den Lebensmitteleinkauf auf vegane Produkte zu beschränken.
5 von 14 Mitgliedern sprechen sich für den Änderungsantrag Ä1 aus, die derzeit geltende Regelung für vegetarische und vegane Produkte beizubehalten.
(i. A. AG ÖkNaWiFi, beschlossen am 08.05.2026)
Gern auch mit dem Titel „GRÜN isst vegan“