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            <title>Dringlichkeits-KMV GRÜNE Münster am 17.10.2023 (Europawahlprogramm): Änderungsanträge</title>
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                <title>Dringlichkeits-KMV GRÜNE Münster am 17.10.2023 (Europawahlprogramm): Änderungsanträge</title>
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                        <title>Ä15 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
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                        <author>Raimund Köhn</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 633 bis 634 einfügen:</h4><div><p>Sie darf nicht von finanzieller Unterstützung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit abhängig gemacht werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Alle Abkommen müssen das Prinzip der Rechtstaatlichkeit stärken und die Sicherheit aller, z.B. auch queerer Menschen garantieren. Da diese Garantien aktuell in vielen Staaten nicht garantiert werden können, sprechen wir uns für die Aussetzung der Ausweitung weiterer „sicherer Herkunftsstaaten“ in der EU und Deutschland aus.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 17:56:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä16 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
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                        <author>Raimund Köhn</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 617 bis 619:</h4><div><p>Asylverfahren. Wir fordern, dass sie dabei Zugang zu unabhängigen Asylberatungen haben, um ihre Rechte zu kennen und durchzusetzen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Auch im Rahmen von möglichen Grenzverfahren muss</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Schnellverfahren an den Außengrenzen lehnen wir ab. Alle geflüchteten Menschen haben einen Anspruch auf</ins> eine unabhängige Rechtsberatung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gewährleistet sein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in den EU-Ländern</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 17:52:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä14 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
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                        <author>Raimund Köhn</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68736</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 584 bis 586 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Ein gemeinsamer Schengen-Raum braucht kontrollierte Außengrenzen. Denn für die Freiheit und Sicherheit im Inneren müssen wir zuverlässig wissen und kontrollieren können, wer nach Europa kommt.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Diese Zeilen widersprechen Grüner Asylpolitik und sogar dem Absatz davor.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 17:49:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu EU1: Was uns schützt.</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/was-uns-schutzt-22992/68688</link>
                        <author>Ali Saker (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/was-uns-schutzt-22992/68688</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 26:</h4><div><h2>Wohin wir wollen: ein Europa, das Wohlstand <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">mehrt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">für alle sichert</ins></h2></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 23:54:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä13 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68687</link>
                        <author>Ali Saker (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68687</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 390 bis 391 einfügen:</h4><div><p>begründete Elternschaft, eingetragene Partnerschaft oder gleichgeschlechtliche Ehe in der gesamten Union anerkannt wird.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Darüberhinaus setzen wir uns für eine Vereinheitlichung der Rechte von queeren Menschen wie dem Selbstbestimmungsrecht für trans Personen und die gleiche Rechte schaffende Öffnung der Ehe ein. Zwei-Mütter-Familien müssen überall gleichgestellt und die Elternschaft beider Partner*innen in queeren Familien, gleichwelchen Geschlechts sich die Eltern zuordnen, automatisch anerkannt werden. Regenbogenfamilien brauchen EU-weit eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung, auch während der Geburt.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 23:49:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä11 zu EU2: A – Was Wohlstand schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/A-Was-Wohlstand-schutzt-50478/68686</link>
                        <author>Friedrich Bachmair</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/A-Was-Wohlstand-schutzt-50478/68686</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 108 bis 111 löschen:</h4><div><p>Uns begeistern zukünftige Chancen und Potenziale neuer Energietechnologien, weshalb wir Forschung und Entwicklung neuer Ideen auch weiterhin vorantreiben wollen.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Um in den nächsten Dekaden einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Klimakrise und zur Energiesicherheit leisten zu können, kommt die Kernfusion jedoch zu spät.</del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Denkt man den Satz konsequent weiter, bzw zurück würde das bedeuten, dass die Kernfusion - wäre sie früher gekommen - eine Lösung ist. Ist sie aber nicht. Also streichen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 23:36:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu EU1: Was uns schützt.</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/was-uns-schutzt-22992/68685</link>
                        <author>Friedrich Bachmair</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/was-uns-schutzt-22992/68685</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 58 bis 61:</h4><div><p>sichern, legen wir das Fundament für gute Jobs und faire Löhne, für die Gewinnung von Fach- und Arbeitskräften, für Sicherheit in unsicheren Zeiten. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir wollen unseren Wohlstand nicht nur für die Wenigen mehren, sondern sicherstellen, dass er bei den Vielen ankommt, die ihn erarbeiten: in der Breite der Gesellschaft.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen Wohlstand nicht nur für Wenige, sondern sicherstellen, dass er in der Breite der Gesellschaft ankommt</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wohlstand sollte bei allen Menschen in der Gesellschaft ankommen, auch bei denen die nicht in der Lage sind zu arbeiten: Kinder, Kranke, Berentete....., von daher sollte der Satz &quot;nicht nur für die Wenigen mehren&quot; gestrichen werden, da er auch falsch verstanden werden kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 23:30:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu EU4: C – Was Frieden schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/C-Was-Frieden-schutzt-37179/68680</link>
                        <author>Stefan Riese (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/C-Was-Frieden-schutzt-37179/68680</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 464 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Faire Regeln für Länder des globalen Südens<br><br>Auch die Länder des globalen Südens brauchen eine Chance zum Aufbau eigener Wertschöpfungsketten. So sinnvoll es sein kann, wenn Unternehmen aus Industrienationen ihre Technolohgien per Direktinvestition in den globalen Süden bringen, um dort zu produziere, so problematisch wird es, wenn die Investoren, nachdem sich die Löhne durch die Produktivitätssteigerung angeglichen haben - was grundsätzlich wünschenswert ist - aus diesen Ländern wieder zurückziehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Länder des Globalen Südens eine eigene Industrie und damit ein höheres Wohlstandsniveau aufbauen können statt nur Rohstofflieferanten für die etablierten Industrienationen bleiben. Die von den Industrienationen geforderten und meistens auch durchgesetzten Regen des Freihandels hindern sie aber oft daran.<br><br>Die wenigen Länder des globalen Südens, die den Aufbau einer eigenen Industrie geschafft haben, haben dabei oft gegen die Freihandelsregeln verstoßen, indem sie z.B. Importzölle verhängten, um ihre im Aufbau befindlichen Unternehmen vor der Konkurrenz preiswerterer, weil mit effizienterer Technologie hergestellten Importprodukte zu schützen, oder, indem sie ihre Unternehmen subventioniert haben. Süd-Korea ist es z.B gelungen, eine eigene Autoindustrie aufzubauen, weil es lange Zeit Zölle auf importierte Autos von bis zu 400% erhoben hat. Der Westen ließ Süd-Korea aus politischen Gründen gewähren, statt wie sonst, die Freihandelsregeln durchzusetzen.<br><br>Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es im internationalen Handel für Länder in der Aufbauphase einer eigenen Industrie angepasste und faire Übergangsregeln gib</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>„Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“ sagt in einem Gedicht von Brecht der Arme zum Reichen. Genauso ist es auch im internationalen Handel. Trotz vieler Jahrzehnte mit zahlreichen Entwicklungshilfe-Projekten gelingt es den meisten den Ländern des globalen Südens nicht, das Wohlstandsniveau des Westens auch nur annähernd zu erreichen. Oft wird diesen Ländern selbst die Schuld daran gegeben. So wird zum Beispiel gesagt, dass die Afrikaner entspannter durchs Leben gehen und deshakb weniger strebsam sein und oder Korruption dulden würden. Davon abgesehen, dass diese Argumentation rassistisch gefärbt ist, stimmt sie einfach nicht. So gibt es zum Beispiel wirtschaftlich sehr erfolgreiche Länder, die in der Korruptionsliste weit oben stehen.</p>
<p>Die tatsächlichen Gründe liegen woanders, nämlich in den Regeln des Freihandels, die in erster Linie den Reichen Industrieländer nutzen. Wie soll ein Entwicklungsland, dass noch nicht über Hochtechnologie verfügt, eigene Betriebe aufbauen, deren Produkte viel teurer sind als vergleichbare Produkte aus den westlichen Industrienationen, weil sie mit effizienterer Technologie hergestellt werden, wenn es nichts gegen deren Import tun darf?</p>
<p>Das führt dazu, dass diese Länder nur die Möglichkeit haben, durch Direktinvestitionen aus den Industrieländern an moderne Technologie zu gelangen. Sie bleiben also abhängig von den Unternehmen aus den westlichen Industrienationen. Die Investoren machen dabei einen Extraprofit, in dem sie die effektive Technologie aus ihren Herkunftsländern mit den niedrigeren Löhnen aus den Schwellenländern kombinieren.</p>
<p>Löhne steigen normalerweise mit steigender Produktivität. Das ist auch gut so, da nur dadurch der technischer Fortschritt allen zu Gute kommt. Wenn die Löhne in nach Direktinvestitionen in einem Schwellenland später durch die gestiegene Produktivität steigen, verschwindet aber allmählich der Extraprofit und die Investoren ziehen wieder ab. Die Länder globalen Südens erreichen somit meistens nicht das Wohlstandsniveau der westlichen Industrienationen. Dies ist ein alter Hut, und in diesen Ländern, wie auch in der Eine-Welt-Bewegung ist dieser Zusammenhang auch bekannt.</p>
<p>Wenn nun Schwellenländer ihre im Aufbau befindliche Industrie durch Zölle oder Subventionen schützen wollen, erzwingt der Westen meistens, dass sie davon ablassen, indem z.B IWF-Kredite, die Länder, die ja noch keinen eigenen Kapitalstock haben, dringend benötigen, verwehrt werden, wenn sie die Freihandelsregen nicht einhalten.</p>
<p>Daher rührt das berechtigte Misstrauen der Länder des globalen Südens gegenüber den westlichen Industrienationen, wie es sich zum Beispiel darin äußert, dass die überwältigende Mehrheit der Länder des globalen Südens sich trotz der eindeutigen Rechtsverletzung Russlands in der Ukraine nicht eindeutig auf die Seite des Westens stellen will. Sie haben mit dem Westen keine besseren Erfahrungen gemacht als mit Russland oder China und wollen deshalb diese drei Pole äquidistant halten.</p>
<p>Das Wohlstandsgefälle zwischen den Industrienationen und den ärmeren Ländern fördert Elend, Krisen und Kriege, und bewirkt Migrationsbewegungen. Der Westen reagiert darauf mit Abschottung, wie zum Beispiel die Mauer zwischen Mexiko und den USA oder die unsichtbare blutige Mauer auf dem Mittelmeer.</p>
<p>Das Schaffen von fairen Übergangsregeln, wodurch „geschützten Räume&quot; für den Aufbau einer eigenen Industrie in den Ländern des globalen Südens geschaffen werden, ist deshalb von fundamentaler Bedeutung. Es gehört daher selbstverständlich in unser Europawahl-Programm. Ich bitte euch deshalb, unseren Änderungsantrag zu unterstützen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 23:17:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä12 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68673</link>
                        <author>Ali Saker (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68673</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 613 bis 614 einfügen:</h4><div><p>den Fluchtweg machen, müssen wir besser vor kriminellen Strukturen schützen. Sie müssen kindergerecht untergebracht und versorgt werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Queere Geflüchtete benötigen besondere Schutzräume. Sie brauchen Menschen, insbesondere Dolmetschende, die geschult sind und sensibel und respektvoll mit queeren Lebensrealitäten umgehen können.Es ist für queere Geflüchtete besonders schwer, Verfolgung auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität, ihrer sexuellen oder romantischen Orientierung zu belegen und damit den ihnen zustehenden Schutz zu erlangen. Oftmals sprechen sie aus Angst oder anderen Gründen nicht über ihre eigene Identität. Besonders schutzbedürftig sind queere Familien, deren Zusammengehörigkeit nicht überall anerkannt ist. Dafür braucht es klare Richtlinien und geschultes Personal an den Außengrenzen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 21:15:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä17 zu EU3: B – Was Gerechtigkeit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68668</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68668</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 63 bis 65:</h4><div><p>Gleichstellung von Frauen und Männern, den Zusammenhalt zwischen den Generationen, Familien und den Schutz der Rechte des Kindes. So ist es <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">im Gründungsvertrag</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in den Gründungsverträgen</ins> der EU <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und ihrer Vorgängerorganisationen </ins>angelegt<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. </ins><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mit dem Beitritt zur Europäischen Menschenrechtskonvention, der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und den Antidiskriminierungsrichtlinien wurde zudem der Kampf gegen Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Behinderung, des Geschlechts oder Alters, der sexuellen Identität, Religion oder Weltanschauung als Ziel und zentrale Aufgabe verankert</ins>.</strong> Für diese Gerechtigkeit streiten wir. Dieses Europa wollen wir sein.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Kleinere Präzisierung von Haralds Antrag. Die Union wurde erst mit dem Vertrag von Lissabon gegründet. Im Unterschied zu den Römischen Verträgen – das waren tatsächlich mehrere Verträge – war das wirklich nur ein Vertrag.</p>
<p>Ich hänge hier nicht an der konkreten Formulierung. Aber irgendwie auf die Vorgängerorganisationen Bezug zu nehmen, erscheint mir notwendig, damit klar wird, dass das Thema &#039;Soziales&#039; bereits seit der Gründung der EWG angelegt war (bspw. gab es da einen Wirtschaftsausschuss <span class="underline"><strong>und</strong></span> einen Sozialausschuss). Diese zeitliche Komponente wird m.E., wenn man von Gründungsverträgen spricht, nicht deutlich. Dann denkt der*die Leser*in lediglich, die EU wurde durch mehrere Verträge gegründet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 20:17:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu EU2: A – Was Wohlstand schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/A-Was-Wohlstand-schutzt-50478/68653</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/A-Was-Wohlstand-schutzt-50478/68653</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 717 bis 718 einfügen:</h4><div><p>schützen sowie gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen zu schaffen, die eine Sonderbehandlung von Großkonzernen gegenüber KMU ausschließen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Die anstehende Evaluation der DSGVO wollen wir nutzen, um den Datenschutz in Europa passgenauer zu machen: Bei gleichbleibend hohem Datenschutzniveau setzen wir uns deswegen basierend auf den Erfahrungen von sechs Jahren DSGVO dafür ein, Regelungen zu vereinfachen und praxistauglicher zu machen. Dabei wollen wir den besonderen Bedürfnissen von KMU und Start-ups Rechnung tragen, insbesondere indem die Kommission die Möglichkeit bekommt, Standardklauseln für die Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten zu verabschieden. Klar ist für uns außerdem, dass die DSGVO Betroffene schützen und den freien Datenverkehr im Binnenmarkt ermöglichen soll. Sie dient nicht dem individuellen Profitstreben, weswegen wir die rechtsmissbräuchliche Verwendung des Datenschutzrechts zu Zwecken der Gewinnerzielung ablehnen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die DSGVO ist ein europäisches Erfolgsmodell und Exportschlager. Nachdem sie jetzt bald 6 Jahre in Kraft ist, gilt es die anstehende Evaluation nach Art. 97 DSGVO zu nutzen, um an Problempunkten, die sich im Laufe der Jahre gezeigt haben, nachzubessern. Das möchte diese Änderung betonen.</p>
<p>Gerade für KMU ist das Thema Datenschutz häufig mit erheblichen Kosten verbunden. Dort sollten wir vereinfachen, wo es möglich ist, ohne das Schutzniveau für die Betroffenen einzuschränken. Dabei hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Standardklauseln der Kommission (bspw. für die Drittlandübermittlung oder die Auftragsverarbeitungsvereinbarungen) großer Beliebtheit erfreuen. Sie führen zu erheblichen Einsparungen bei KMU, weil sie nicht die Erarbeitung umfangreicher Vertragstexte durch Jurist*innen bezahlen müssen. Dieses Instrument sollten wir deswegen auch auf den Bereit der Betroffeneninformation (sprich die Datenschutzerklärung) übertragen. Im Allgemeinen führt dort Standardisierung (bspw. bei der Information über den*die Verantwortliche*n) auch zu einer besseren Verständlichkeit für die Betroffenen.</p>
<p>Eine Belastung für die Unternehmen, von der Betroffene kaum etwas hatten, waren in den vergangenen Jahren massenhaft geltend gemachte Schadenersatzforderungen. Bspw. wenn Verantwortliche Google-Fonts oder andere US-Dienste verwendet haben und ein Dritter deswegen dann – ohne dass zu diesem jemals eine Geschäftsbeziehung oder vor eine solche einzugehen bestand – von diesen Unternehmen Schadenersatz verlangte. Hier gilt es klarzustellen, dass Zweck der DSGVO nicht partikuläre Gewinninteressen sind. Bei der Durchsetzung der DSGVO verfolgen wir einen staatlichen (Aufsichtsbehörden) und keinen privaten (Schadenersatzklagen) Ansatz.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 18:38:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä16 zu EU3: B – Was Gerechtigkeit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68648</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68648</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 715 bis 716 einfügen:</h4><div><p>Bahnverspätungen sollte auf 50 Prozent des Fahrpreises nach 60 Minuten und 75 Prozent nach 90 Minuten angehoben werden, wie es das Europäische Parlament fordert.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Darüber hinaus soll die Mobilität von Unionsbürger*innen, insbesondere von Grenzgänger*innen, nicht durch regional unterschiedliche Fahrgastrechte eingeschränkt sein. Deswegen sollen auch im Nah- und regionalverkehr einheitliche Mindeststandards für die Weiterreise bei Verspätung oder Zugausfall gelten, damit Unionsbürger*innen zuverlässig an ihr Ziel kommen. Dabei darf es keine zwei Klassen von Reisenden geben, deswegen sollen auch erheblich ermäßigte Tickets nicht von Fahrgastrechten ausgenommen werden dürfen. So erreichen wir, dass Unionsbürger*innen auch in anderen Mitgliedsstaaten auf die Schiene umsteigen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Neufassung der Fahrgastrechte-Verordnung der Union bedarf einiger Anpassung. Wenn wir erreichen wollen, dass Unionsbürger*innen auch im Grenzverkehr oder im Urlaub auf die Schiene umsteigen, anstatt mit dem Pkw unterwegs zu sein, dann geht das nur mit dem Versprechen, dass sie innerhalb der Union mobil bleiben, wenn sie mit der Bahn unterwegs sind.</p>
<p>Ermäßigte Fahrkarten, wie bspw. das 49-Euro-Ticket oder das Semesterticket, von Fahrgastrechten auszunehmen, wie mit der jüngsten Änderung der Eisenbahn-Verkehrsordnung geschehen, sind verkehrs- sowie sozialpolitisch das falsche Signal. Mit Blick auf Bestrebungen hin zu internationalen Nahverkehrstickets – bspw. einem deutsch-französischen 49-Euro-Ticket – müssen diese Regelungen bereits auf europäischer Ebene ausgeschlossen werden. Nur so können solche Tarife langfristig erfolgreich sein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 18:01:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä14 zu EU3: B – Was Gerechtigkeit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68646</link>
                        <author>Ulrich Kathöfer (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68646</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 715 bis 716 einfügen:</h4><div><p>Bahnverspätungen sollte auf 50 Prozent des Fahrpreises nach 60 Minuten und 75 Prozent nach 90 Minuten angehoben werden, wie es das Europäische Parlament fordert.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Ist eine durchgehende Buchung (noch) nicht möglich, soll auch trotz unterbrochener Reisekette eine Entschädigung gezahlt werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die bisherige Regelung erfordert eine Erstattung nur &quot;pro Fahrkarte&quot;. Da - zumindest bisher - internationale Verbindungen oft nicht durchgängig buchbar sind, kann der*die betroffene Reisende trotz großer Verspätung leer ausgehen.<br>
<br>
Die Änderung wurde in der Schreibgruppe besprochen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 17:50:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu EU2: A – Was Wohlstand schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/A-Was-Wohlstand-schutzt-50478/68645</link>
                        <author>Fabian Müller (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/A-Was-Wohlstand-schutzt-50478/68645</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 758 einfügen:</h4><div><h3 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mit der Bürger*innensignatur den Binnenmarkt stärken</h3><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Durch die EIDAS-Verordnung wurde in der Union ein einheitlicher Rechtsrahmen für die digitiale Authentifizierung und Signatur geschaffen. Damit wurde bereits erreicht, dass sich Unionsbürger*innen mit der digitalen Identität eines Mitgliedsstaates auch bei den Online-Diensten eines anderen authentifizieren können. Hierhinter bleibt jedoch die Entwicklung bei digitalen Signaturen zurück. Einige Mitgliedsstaaten statten ihre Staatsbürger*innen bereits mit einer Möglichkeit zur digitalen Signatur aus, andere Staaten gehen diesen Schritt jedoch bislang nicht. Damit alle Unionsbürger*innen gleichberechtigt am Binnenmarkt teilhaben können und damit digitales Vertrauen nicht nur der Kommunikation mit dem Staat oder Unternehmen vorbehalten bleibt, setzen wir uns dafür ein, dass alle Mitgliedsstaaten ihren Bürger*innen ermöglichen, Dokumente kostenlos qualifiziert elektronisch zu unterschreiben. So können Unionsbürger*innen auch untereinander rechtssicher digital Verträge schließen oder einfach digital Erklärungen abgeben, die der Schriftform bedürfen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Europaweite digitale Identitäten und <strong><span class="underline">Signaturen</span></strong> haben bereits 2021 Eingang in unser Bundestagswahlprogramm gefunden: <a href="https://antraege.gruene.de/46bdk/motion/1578/amendment/11518">https://antraege.gruene.de/46bdk/motion/1578/amendment/11518</a></p>
<p>Nun ist es wichtig, dies auch in unser Europawahlprogramm aufzunehmen.</p>
<p>Zur Information hier die Begründung des Antrags beim Bundestagswahlprogramm, die im Wesentlichen so auch für das Europawahlprogramm gilt:</p>
<blockquote>
<p><strong>Worum geht es (für nicht IT-affine Menschen)?</strong></p>
<p>Verträge schließt man tagtäglich. Bei vielen Verträgen erfolgt der Vertragsschluss mündlich oder in Textform, beispielsweise, wenn man bei dem*der Bäcker*in Brötchen kauft oder über eBay-Kleinanzeigen gebrauchte Gegenstände shoppt. Geht es um wertvollere Gegenstände oder Verträge, bspw. Fahrzeuge, Wohnwägen, Schmuck oder einen Mietvertrag, dann wird der Vertrag gerne auch mal schriftlich geschlossen – zur Sicherheit für beide Seiten. Digitale Signaturen sollen nun diese Unterschrift im digitalen Raum ersetzen.</p>
<p>Das funktioniert so: Bürger*innen haben ein Zertifikat, dass ihnen persönlich zugeordnet und das von einer vertrauenswürdigen Stelle bestätigt wurde. Mit diesem Zertifikat und einem Geheimnis, dass nur der Person bekannt ist, der das Zertifikat gehört, kann diese Person nun ein digitales Dokument (bspw. eine PDF-Datei) digital unterschreiben. Analog kann man sich das in etwa so vorstellen: Man hat einen Stempel mit seiner Unterschrift in einem Safe, der mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Will man jetzt ein Dokument unterschreiben, dann muss man als Erstes den Zahlencode eingeben (das Geheimnis) und kann dann den Stempel nehmen und unterschreiben.</p>
<p>Aktuell gibt es leider keine Lösung, die Bürger:innen einfach und kostenlos ermöglicht, Dokumente nach ihrem Belieben digital zu signieren.</p>
<p></p>
<p><strong>Eigentliche Begründung:</strong></p>
<p>Aktuell kommen digitale Signaturen im Rechtsverkehr kaum vor. Wenn dann nur in bestimmten Bereichen (bspw. bei Rechtsanwält*innen und Notar*innen im Rahmen des elektronischen Rechtsverkehrs untereinander und mit Gerichten) oder wenn Verbraucher*innen Verträge mit Unternehmen schließen. Unternehmen nutzen dabei beispielsweise Dienste wie die <a href="https://www.docusign.de/produkte/elektronische-signatur">DocuSign eSignature</a> oder <a href="https://www.skribble.com/de/">Skribble</a>. Hierfür zahlen Unternehmen einen Preis X an die Unternehmen. Möchten Verbraucher*innen Dokumente signieren, dann müssen sie hierfür auch bezahlen. Bei Skribble beispielsweise 2,40 Euro pro Signatur (Unterschrift). Verglichen damit, dass eine handschriftliche Unterschrift nur die Tinte auf dem Papier kostet, also de facto kostenlos ist, ist das sehr teuer. Deswegen müssen Bürger*innen die Möglichkeit zur kostenlosen digitalen Signatur bekommen.</p>
<p>In anderen Ländern ist das bereits Standard. Beispiele sind hier <a href="https://www.buergerkarte.at/anwendungen-handy.html">Österreich</a> oder <a href="https://e-estonia.com/solutions/e-identity/">Estland</a>. Estland gibt an, dass seit der Einführung der eID und den damit verbundenen digitalen Signaturen in 2002 (!) seitdem jährlich dadurch 2 % des BIP &quot;gespart&quot; wurden.</p>
<p>Ein solches Projekt zerstört auch nicht den Markt für kommerzielle Lösungen wie die oben genannten. Diese bleiben für Unternehmen wegen der Möglichkeit der tiefen Integration in eigene Prozesse und der sehr hohen Usability interessant.</p>
</blockquote></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 17:11:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä15 zu EU3: B – Was Gerechtigkeit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68644</link>
                        <author>Harald Wölter (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/B-Was-Gerechtigkeit-schutzt-52450/68644</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 63 bis 65:</h4><div><p>Gleichstellung von Frauen und Männern, den Zusammenhalt zwischen den Generationen, Familien und den Schutz der Rechte des Kindes. So ist es <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">im Gründungsvertrag</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in den Gründungsverträgen</ins> der EU angelegt<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. </ins><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mit dem Beitritt zur Europäischen Menschenrechtskonvention, der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und den Antidiskriminierungsrichtlinien wurde zudem der Kampf gegen Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Behinderung, des Geschlechts oder Alters, der sexuellen Identität, Religion oder Weltanschauung als Ziel und zentrale Aufgabe verankert</ins>.</strong> Für diese Gerechtigkeit streiten wir. Dieses Europa wollen wir sein.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>In dem Abschnitt zur Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung und Diskriminierungen werden nur einige Zielgruppen angesprochen, für deren Gerechtigkeit wir streiten wollen. Ein Großteil der auch in der Antidiskriminierungsrichtlinie aufgeführten Zielgruppen werden nicht angesprochen. Viele Diskriminierungstatbestände und Zielgruppen, die erst viele Jahre und Jahrzehnten nach der Gründung der EU ihre Rechte erhalten haben, finden keine Erwähnung. Das kann nicht sein. Wir Grünen wollen gerade ein Europa, dass sich auch für diese Zielgruppen einsetzt.</p>
<p>Der Text suggeriert zudem, dass es lediglich einen Gründungsvertrag gegeben hat. Das ist nicht richtig, vielmehr war die Gründung der EU ein permanenter Prozess, insbesondere bei der Bildung der Rechte und dem Schutz vor Diskriminierungen. Allein in der ersten Gründungsphase warten dies drei Verträge. Bei den ersten drei Verträgen über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 1951, die Verträge von Rom u.a. zur Gründung der EWG und Euratom 1957, sowie dem Fusionsvertrag von Brüssel 1965 stand die Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung und Diskriminierungen allerdings noch nicht sonderlich im Fokus. Es folgten weitere Gründungsverträge, u.a. die Verträge von Maastricht 1992, Amsterdam 1997, Nizza 2001 und Lissabon 2007. Mit dem 2009 in Kraft getretenen Lissabon-Vertrag hatte sich die EU verpflichtet der Europäischen Menschenrechtskonvention beizutreten (2013). Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention erfolgte 2011. Weitere Regelungen und Protokolle zur Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung und Diskriminierungen folgten seither.</p>
<p>Der Einsatz der EU gegen Ausgrenzung und Diskriminierung stellt also eine Entwicklung über viel Jahrzehnte dar und ist nicht in einem Gründungsvertrag begründet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 17:06:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu EU1: Was uns schützt.</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/was-uns-schutzt-22992/68623</link>
                        <author>Birgit Wolters (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/was-uns-schutzt-22992/68623</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Reihenfolge der Kapitel: A. Wohlstand, B. Gerechtigkeit, C. Frieden, D. Freiheit lässt auch auf eine Wertigkeit schließen, das lässt sich nicht vermeiden. So wirkt es, als sei Wohlstand wichtiger oder grundlegender als Gerechtigkeit, als Frieden, als Freiheit. Gerade bei einem Europa-Wahlprogramm, mit einer europäischen Perspektive auf die aktuellen, globalen Krisen halte ich eine genau umgekehrte Reihenfolge für sinnvoll: Ist nicht Freiheit grundlegend für Frieden, grundlegend für Gerechtigkeit und erst dann ergibt sich Wohlstand? Ich beantrage daher, die Kapitel des Wahlprogramms in eine andere/umgekehrte Reihenfolge zu bringen, insbesondere das Kapitel &quot;Was Wohlstand schützt&quot; nicht an den Anfang zu stellen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 12:13:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu EU4: C – Was Frieden schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/C-Was-Frieden-schutzt-37179/68619</link>
                        <author>Simon Haack (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/C-Was-Frieden-schutzt-37179/68619</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 155 bis 157 einfügen:</h4><div><p>Menschenrechte, die Agenda 2030 der UN sowie die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Global Gateway darf keine neuen Abhängigkeiten schaffen, sondern muss darauf ausgerichtet sein, bestehende Abhängigkeiten zu reduzieren.</ins> Zudem muss die EU-Kommission die Kohärenz und eine größere Transparenz bei der Auswahl der strukturpolitischen Projekte sowie bei ihrer Durchführung und Evaluierung </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Nur weil eine Zusammenarbeit gleichberechtigt stattfindet heißt das nicht, dass sie keine Abhängigkeiten fördert. Dies sollte aber ein zentrales Ziel unserer Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens sein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 09:16:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä11 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68618</link>
                        <author>Simon Haack (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68618</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 690 bis 692:</h4><div><p>Ein starker Raum der Freiheit und Freizügigkeit braucht handlungsfähige Institutionen, die Recht und Demokratie schützen, und er braucht <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Männer und Frauen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Menschen</ins>, die oft unter großem persönlichen Einsatz diesen Auftrag erfüllen. Kriminalität findet grenzüberschreitend statt </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Dass es nicht nur Männer und Frauen gibt, ist uns hoffentlich allen bewusst, deshalb sollten wir andere Lebensrealitäten hier auch nicht ignorieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 09:10:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68617</link>
                        <author>Simon Haack (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68617</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 627 bis 629 löschen:</h4><div><p>Klar ist auch, dass Menschen nicht in Staaten abgeschoben werden dürfen, in denen ihnen Menschenrechtsverletzungen oder eine <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">erhebliche </del>Gefahr für Leib und Leben drohen. Eine Rückführung darf nur in Länder erfolgen, zu denen die betroffene Person eine klare </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Gefahr für Leib und Leben ist aus meiner Sicht absolut ausreichend, um Menschen Schutz zu gewähren, erheblich muss diese aus meiner Sicht nicht sein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 09:08:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu EU5: D – Was Freiheit schützt</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68616</link>
                        <author>Simon Haack (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-10-17/D-Was-Freiheit-schutzt-15274/68616</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_29782_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 624 bis 626 einfügen:</h4><div><p>mit besonderen menschlichen Härten verbunden. Wir wollen, dass die freiwillige Rückkehr Vorrang vor zwangsweisen Rückführungsmaßnahmen hat. Deshalb setzen wir uns für eine <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">nicht-staatliche, </ins>europaweite, ergebnisoffene und unabhängige Rückkehrberatung ein.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Rückkehrberatung kann nur dann die Bedürfnisse der betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellen, wenn sie nicht von den Stellen ausgeführt wird, die ein Interesse an der erfolgreichen Ausreise von möglichst vielen Menschen haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 09:06:26 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>