<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>KMV 22.02.2023: Alles</title>
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                <title>KMV 22.02.2023: Alles</title>
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                        <title>A2: Verfahrensvorschlag A1 und ÄA1</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Verfahrensvorschlag-A1-und-AA1-21527</link>
                        <author>Elena Thul</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wir fordern eine Veränderung und Anpassung des Umsatzsteuergesetzes in Hinblick auf die Besteuerung des Verkaufs von Lebensmitteln.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Zu diesem Zweck wollen wir als Kreisverband diesen Antrag als V-Antrag in die Bundesdelegiertenkonferenz einbringen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Steuersatz von 7% bzw. 19 % soll nicht mehr auf die bisher üblichen Lebensmittelgruppen angewendet werden, sondern es soll im Sinne eines ökologischen Steuerungsinstruments in Anlehnung an die Höhe der externalisierten Kosten, sowie nach gesundheitlichen und ethischen Aspekten unterschieden werden. Dabei soll im Kern die MwSt. auf pflanzliche Lebensmittel gesenkt und auf tierische Lebensmittel erhöht werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als mögliche Arbeitsgrundlage würden wir folgendes Modell beispielhaft für eine zugleich sinnvolle und dennoch unkomplizierte Umbesteuerung vorschlagen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es könnte eine Einteilung in drei Gruppen vorgenommen werden, für die die folgenden Steuersätze gelten (konform zur Mehrwertsteuersystemrichtlinie, Artikel 98 in Verbindung mit Anhang 3):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bio-zertifizierte, pflanzliche Lebensmittel: 0%</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nicht Bio-zertifizierte, pflanzliche Lebensmittel: 7%</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Tierische Lebensmittel: 19%</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als &quot;Bio-zertifiziert&quot; gilt eine Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung 834/2007 der EU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als tierische Lebensmittel sind hierbei all diejenigen Produkte zu deklarieren, zu deren Inhaltsstoffen ein tierisches Erzeugnis gehört (z.B. Vollmilchschokolade, Eiernudeln, Pizza etc.).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig ist es selbstverständlich erforderlich, externe Kosten in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion möglichst zu internalisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin sollte überprüft werden, ob im Rahmen der Umbesteuerung auch gleichzeitig der Themenkomplex der Tierwohlabgabe mitbehandelt werden könnte. Die Tierwohlabgabe meint eine zweckgebundene Abgabe (von z. B. 20-50 Cent/kg) auf konventionelle, tierische Produkte, die direkt in den Umbau der Nutztierhaltung einfließt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Differenzierung der Mehrwertsteuersätze mit einer Begünstigung von pflanzlichen Nahrungsmitteln und insbesondere von Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten - wie vom Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim BMEL und der Zukunftskommission Landwirtschaft empfohlen - ist im Hinblick auf gesundheitliche, ökologische und Tierwohl-Aspekte ein guter Ansatz, um nachhaltigere Ernährungsstile zu unterstützen. Der Ansatz ist grundsätzlich im Bundestagswahlprogramm der GRÜNEN zur Wahl 2021 angelegt gewesen und sollte auch gegenüber den Koalitionspartner*innen in Berlin forciert weiterverfolgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für eine Besteuerung nach ökologischen, ethischen und gesundheitlichen Kriterien sprechen folgende Gründe:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Der hohe Flächenbedarf der Nutztierhaltung stellt ein erhebliches Problem für den Natur- und Artenschutz dar. Für die Produktion tierischer Nahrungsmittel werden 75% der weltweit landwirtschaftlich genutzten Fläche (Grünland- und Ackerflächen) benötigt - auf gerade einmal 11% werden pflanzliche Lebensmittel zum direkten Verzehr angebaut. Dabei belasten gestörte Stoffkreisläufe (z.B. Anfall großer Mengen Stickstoff durch Aggregation hoher Tierbestände in Veredelungsregionen) Grundwasser, Böden und Konkurrenzgefüge in Ökosystemen. Der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln führt zudem zu direkten Verlusten an Artenvielfalt. Allein in Deutschland könnten durch eine grünland- und restebasierte Fütterung erheblich verringerter Nutztierbestände 44 % der Ackerfläche frei werden und für den direkten Anbau von Lebensmitteln oder dringend benötigte Naturschutzflächen genutzt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Zudem entstehen wesentliche Emissionen der klimawirksamen Gase CO<sub>2</sub>, Methan und Lachgas durch die Intensivtierhaltung, was diese zu einem relevanten Treiber des Klimawandels macht (14,5% aller Treibhausgase entstehen durch die Produktion tierischer Lebensmittel). Ein überaus effektiver Weg, die auf diese Weise entstehenden Treibhausgase zu minimieren, besteht somit in einer Verringerung der Anzahl der gehaltenen Tiere und damit einer Verringerung des Konsums von Fleisch, Milch und Eiern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Im Übrigen stellt die Tierhaltung eine enorme Belastung für die Süßwasserversorgung im Angesicht der globalen Wasserknappheit dar. Etwa 1/3 des deutschen landwirtschaftlichen Wasserverbrauchs wird für die Erzeugung tierischer Produkte genutzt. Der Wasserverbrauch bei der Herstellung von Futtermitteln wird hierbei nicht mit eingerechnet.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li>Des Weiteren sind gesundheitliche Aspekte relevant:</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein wesentlicher Risiko- bzw. auch Protektivfaktor vieler Erkrankungen (wie z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Herzinfarkt, Schlaganfall, verschiedene Krebserkrankungen...) besteht in der Ernährung. Der wichtigste Grundbaustein einer gesunden Ernährung sind pflanzliche Lebensmittel, die reich an Vitaminen und Ballaststoffen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Vergünstigung eben dieser Produkte kann zu einer gesünderen Ernährung motivieren. Diese indirekte Förderung einer vegetarisch- veganen Ernährung kann somit ein Baustein sein, um ernährungsbedingte Wohlstanderkrankungen (verursachen aktuell rund 17 Mrd. Euro Kosten jährlich) zu reduzieren, was wiederum dazu beitragen kann das stark strapazierte Gesundheitssystem zu entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ebenso würde sich die verringerte Aufnahme von Cholesterol und ungesättigten Fettsäuren durch eine Verminderung des Verzehrs tierischer Lebensmittel positiv auf die Gesundheit der Menschen auswirken. Die erhöhten Kosten für den Erwerb tierischer Produkte könnten dazu beitragen, den aktuell im Bundesdurchschnitt deutlich zu hohen (etwa doppelt so hoch wie empfohlen) Fleischkonsum reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="5"><li>Darüber hinaus sehen wir eine ethisch-moralische Verpflichtung (insbesondere domestizierten) Tieren gegenüber, den Konsum von Fleisch zu reduzieren! In der tierexperimentellen Forschung gilt das Prinzip der 3R: &quot;Reduction, Refinement, Replacement&quot; oder auf deutsch &quot;Reduktion, Verbesserung, Ersatz&quot;. Das bedeutet, dass Tierversuche möglichst vermieden werden sollen. Wo sie nötig sind, sollte dann aber die Zahl der verwendeten Tiere minimiert und ihre Haltungsbedingungen optimiert werden, um ein Leiden soweit möglich zu verhindern. In Übertragung auf die Nutztierhaltung würden die steuerlichen Veränderungen genau diesem ethisch-moralisch gebotenen 3R-Prinzip entsprechen. Es würde ein Anreiz gesetzt, auf den Konsum tierischer Produkte zu verzichten oder ihn zu verringern und durch die Finanzierung einer zweckgebundenen Abgabe für tierische Produkte würden gleichzeitig verbesserte Haltungsbedingungen in tierhaltenden Betrieben erwirkt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="6"><li>Hiervon würden nicht zuletzt die Landwirt*innen profitieren, die in der bestehenden GAP-Förderung nach dem weiche-oder-wachse-Prinzip wirtschaften müssen und ohne finanzielle Unterstützung oft nicht in der Lage wären, die zum Umbau der Nutztierhaltung nötigen Investitionen zu tätigen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schließlich ist noch die Praktikabilität einer solchen Umbesteuerung anzuführen. Sie stellt ein relativ einfaches Mittel mit überschaubaren bürokratischen Hürden dar, um schädliche Subventionen abzubauen - und das ohne steuerliche Mehrbelastung der Bevölkerung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Hintergrund der als mögliche Arbeitsgrundlage oben im Antragstext getroffenen Einteilung in die drei Gruppen (0%, 7%, 19%):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die externalisierten Kosten pflanzlicher Lebensmittel sind im Mittel deutlich geringer als die externalisierten Kosten tierischer Lebensmittel. Ebenso sind pflanzliche Nahrungsmittel im Vergleich zu tierischen Produkten tendenziell gesünder. Aus diesen Gründen sollte ein Unterschied zwischen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Biologische Landwirtschaft leistet einen Beitrag zum (lebenswichtigen) Erhalt von Biodiversität und einer intakten Umwelt, führt zu einer geringeren gesundheitlichen Belastung der Menschen z.B. durch weniger Pestizide und sorgt ebenfalls für sehr viel geringere externalisierte Kosten. Diese Vorteile für die Allgemeinheit sollten honoriert werden, weshalb eine weitere Unterscheidung zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft erfolgen sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Von einer noch feineren Abstufung sollte abgesehen werden, um Bürokratie, Komplexität und Verwaltungsaufwand in Grenzen zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemäß der europäischen Mehrwertsteuersystemrichtlinie und um keine unnötige Verkomplizierung herbeizuführen sind wir bei den bekannten Steuersätzen von 7% und 19% geblieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insgesamt darf eine Reform der Umsatzsteuer auf Lebensmittel nicht vom Grundproblem ablenken, dass bei landwirtschaftlichen Produkten und verarbeiteten Nahrungsmitteln externe Kosten internalisiert werden müssen. Eine Novellierung des Umsatzsteuerrechts kann daher nur ein erster Schritt sein und sie darf nicht das Problem der ohnehin bestehenden Unübersichtlichkeit des Umsatzsteuerrechts mit zahlreichen Ausnahmetatbeständen aggravieren, sondern sollte dieses Problem so gut wie möglich mindern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 15:49:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Bew3: Eljar Akhgarnusch</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Eljar-Akhgarnusch-7593</link>
                        <author>Eljar Akhgarnusch</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Eljar-Akhgarnusch-7593</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2023-02-22/Eljar-Akhgarnusch-7593/viewimage?sectionId=22878" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>34</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moin Moin liebe Parteikollegen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich heiße Eljar, blicke auf 34 Jahre Lebenszeit zurück und heutzutage wichtig zu erwähnen: Dieser Text ist nicht mit ChatGPT erstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer bin ich?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angefangen als 7-jähriges Kind afghanischer Flüchtlinge in Norddeutschland, arbeite ich zurzeit als Senior Projektmanager für strategische Digitalisierungsprojekte bei E.ON. Ich bin ein M. Sc. Volkswirt mit unterschiedlichen nationalen wie auch internationalen Studien- und Arbeitsaufenthalten, der mit seinen knapp 10 Jahren Berufserfahrung vor, während sowie nach dem Studium die Welt holistisch betrachtet. Bedingt durch die prägnante Vielseitigkeit meiner beruflichen wie auch privaten Erfahrungen habe ich eine lösungsorientierte Heuristik verinnerlicht, die über reinen Pragmatismus hinausgeht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weshalb kandidiere ich?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zeit der gewohnten Politik ist längst vorüber. Denn wenn wir einen Morgen zum Bereuen erleben wollen, müssen wir heute schon rasant an Geschwindigkeit gewinnen, und zwar vor allem in den Themen Nachhaltigkeit mit der Umwelt, Gedeihlichkeit in der Gesellschaft und Vorbildlichkeit in der Führung. Die besagte Geschwindigkeit in diesen 3 allumfassenden Grundprinzipien, die ich bisher privat wie auch beruflich vertrete, misse ich auf EU-Ebene. Daher bin ich mit meiner Internationalität, Holistik und Heuristik prädestriniert dafür, zusammen mit unseren weiteren Kollegen im EU-Parlament den Dringlichkeiten unserer Zeit zu begegnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn ich euch überzeugen konnte, freue ich mich auf euer Votum.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 10:25:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Bew2: Ali Saker (er/ihn)</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Ali-Saker-er-ihn-50887</link>
                        <author>Ali Saker (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Ali-Saker-er-ihn-50887</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2023-02-22/Ali-Saker-er-ihn-50887/viewimage?sectionId=22878" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>27</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span><span><span><span><span><span><span><span><span>Eine wertebasierte feministische Außenpolitik, die die Menschenrechte und die historische </span></span><span><span>Verantwortung Europas gegenüber der Welt mit Frieden, </span></span><span><span>Migration, Diversität und Digitalisierung verbindet, motiviert mich, für die</span></span><span><span>kommenden Europawahlen zu kandidieren.</span></span><br><span><span><span>Die EU handelt oft langsamer und hinterlässt in vielen Bereichen ein </span><span><span>Machtvakuum, sowohl in der </span></span></span></span><span><span>digitalen als auch in der analogen Welt. Dieses Machtvakuum wird von anderen durch privatisierte </span></span><span><span>Kriegsführung, Geisterarmeen, unfaire Schulden- und Kredit-Netzwerke, Data Mining, </span></span><span><span>mangelnden Rechtsschutz und digitale Ausbeutung gefüllt.</span></span><br><span><span><span>E</span><span><span>uropa muss als globaler Akteur mit Verantwortung in der Welt agieren.</span></span></span></span><br><span><span><span>Der Glaube, unseren Wohlstand durch Pushbacks und Frontex schützen zu können, ist eine Illusion.</span></span></span><br><span><span><span>Stattdessen muss ein nachhaltiger universeller Wohlstand gefördert werden, in dem wir junge </span></span></span><span><span>Demokratien fair und global unterstützen.</span></span><br><span><span><span>Wir brauchen eine starke EU, die das Vetorecht abschafft und Entscheidungen </span></span></span><span><span><span>durch demokratische Mehrheiten der direkt gewählten Vertreter*innen des Volkes trifft.</span></span></span><br><span><span><span>Ich bin Mitglied im Kreisvorstand, Ersatzdelegierter im Landesdiversitätsrat und Sachkundiger Bürger in</span></span></span><span><span>der LWL-Fraktion.</span></span><br><span><span><span>Neben meinem Engagement in der Partei bin ich hauptberuflich als </span><span><span>Digitalisierungsreferent beim „Eine </span></span></span></span><span><span>Welt Netz NRW“ tätig.</span></span><br><span><span><span>Ich bin voller Vorfreude auf einen einzigartigen Wahlkampf mit Euch, um das letzte Rekordergebnis von 2019 zu toppen! Und deshalb bitte ich um das </span><span><span>Votum des </span></span></span></span><span><span>Kreisverbandes am Mittwoch.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Feb 2023 18:58:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Bew1: Philipp Mathmann</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Philipp-Mathmann-30702</link>
                        <author>Philipp Mathmann</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/Philipp-Mathmann-30702</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2023-02-22/Philipp-Mathmann-30702/viewimage?sectionId=22878" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>36</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span><span><span><span><span><span><span><span>Mein Name ist </span><span>Philipp Mathmann</span><span>. Ich bin in Geseke geboren, in Lippstadt aufgewachsen, habe in Münster Medizin studiert, bin stellv. Klinikdirektor am UKM </span><span>und Opernsänger.</span><span> Klinisch und wissenschaftlich arbeite ich in den Bereichen Stimme und Gehör. Hier gehöre ich zu den Gründer*innen des Center for Transgender Health am UKM (2021) und bin in diesem für die Stimmangleichungen von Transpersonen mitverantwortlich. </span><span>International arbeite ich im World Hearing Forum</span><span> der WHO</span><span> und </span><span>für die</span><span>Union of the European Phoniatricians. </span><span>In meiner Freizeit bringe ich mich seit 21 Jahren für Hilfs-Projekte mit Benefizkonzerten und als Mitglied eines Vereins zur Unterstützung von jungen Menschen in Rumänien ein. Seit 2012 leite ich ein Förderprojekt für Kinder in einem der gefährlichsten Townships von Kapstadt, Südafrika. Auch a</span><span>ls Opernsänger </span><span>bin ich international tätig und </span><span>trat als Solist auf CDs, Film- und Radioproduktionen und in Spielstätten wie dem Konzerthaus</span><span> Wien</span><span>, Teatro Real Madrid, Semperoper Dresden und Theater Moskau auf.</span><span> Alle o.g. Bereiche leben von internationaler Zusammenarbeit und Miteinander. Europa und Internationalität sind die Antwort auf Schlüsselfragen unserer Zeit zu Migration, Pandemie, Krieg und Klimaschutz. Im Europäischen Parlament will ich mich mit meinen internationalen Erfahrungen neben Gesundheit und Wissenschaft für die Themen internationales Verständnis, Toleranz und Demokratie einsetzen und den Abbau von Bürokratie unterstützen, um Europa handlungsfähiger zu machen.</span></span></span></span></span></span></span></span></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Feb 2023 09:24:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1: Lebensmittelumbesteuerung</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/lebensmittelumbesteuerung-26223/60378</link>
                        <author>Albert Wenzel, Anne Herbermann, Maximilian Brinkmann-Brand und Robin Korte (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/lebensmittelumbesteuerung-26223/60378</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22863_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 21:</h4><div><p>Wir fordern eine Veränderung und Anpassung des Umsatzsteuergesetzes in Hinblick auf die Besteuerung des Verkaufs von Lebensmitteln.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Es soll nicht mehr auf die bisher üblichen Lebensmittelgruppen der Steuersatz von 7% bzw. 19 % angewendet werden, sondern in Anlehnung an die Höhe der externalisierten Kosten, ökologische sowie an gesundheitliche Aspekte unterschieden werden. Beispielsweise könnte eine Einteilung in drei Gruppen vorgenommen werden für die die folgenden Steuersätze gelten (konform zur Mehrwertsteuersystemrichtlinie, Artikel 98 in Verbindung mit Anhang 3):</del></p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Bio-zertifizierte, pflanzliche Lebensmittel: 0%</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Nicht Bio-zertifizierte, pflanzliche Lebensmittel: 7%</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Tierische Lebensmittel:19%</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Als &quot;Bio-zertifiziert&quot; gilt hier eine Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung 834/2007 der EU.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Als tierische Lebensmittel sind hierbei all diejenigen Produkte zu deklarieren, zu deren Inhaltsstoffen ein tierisches Erzeugnis gehört (z.B. Vollmilchschokolade, Pizza, etc.).</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dabei sollen tierische Produkte und insbesondere Fisch- und Fleischprodukte einem höheren Mehrwertsteuersatz unterliegen als nicht-tierische Produkte. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass eine Reform die Mehrwertsteuerdifferenzierung nicht weiter verkompliziert bzw. erleichtert.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zur Umsetzung dieser Steueranpassung ersuchen wir das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bzw. die Grünen-Bundestagsfraktion einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu erarbeiten und in den Bundestag einzubringen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir unterstützen die GRÜNE Bundestagsfraktion in ihrem Bestreben, dies in der Koalition umzusetzen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2 % sollen zusätzlich auf konventionelle, tierische Produkte erhoben werden und als zweckgebundende Abgabe in den Umbau der Nutztierhaltung eingehen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gleichzeitig ist es weiterhin erforderlich, externe Kosten in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zu internalisieren. Parallel dazu müssen landwirtschaftliche Betriebe unterstützt werden, ökologischere und artgerechtere Landwirtschaft umsetzen zu können (sog. „Tierwohlabgabe“).</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Differenzierung der Mehrwertsteuersätze mit einer Begünstigung von pflanzlichen Nahrungsmitteln ist im Hinblick auf gesundheitliche, ökologische und Tierwohl-Aspekte ein guter Ansatz, um nachhaltigere Ernährungsstile zu unterstützen. Der Ansatz ist grundsätzlich im Bundestagswahlprogramm der GRÜNEN zur Wahl 2021 angelegt gewesen und sollte auch gegenüber der Koalitionspartner*innen in Berlin forciert weiterverfolgt werden.</p>
<p>In Anbetracht der Komplexität des Sachverhalts erscheinen konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung der Umsatzsteuersätze als nicht zielführend. Insbesondere der Sonderzuschlag von 2% auf konventionelle tierische Produkte ist nicht über eine Reform der Umsatzsteuer zu lösen, sondern wird durch die sog. „Tierwohlabgabe“ angegangen.</p>
<p>Insgesamt darf eine Reform der Umsatzsteuer auf tierische Produkte nicht vom Grundproblem ablenken, dass bei landwirtschaftlichen und Produkten und verarbeiteten Nahrungsmitteln externe Kosten internalisiert werden müssen. Darauf sollte der politische Akzent gesetzt werden. Eine Novellierung des Umsatzsteuerrechts kann daher höchstens ein erster Schritt sein; sie darf nicht zur ohnehin schon problematischen Unübersichtlichkeit des Umsatzsteuerrechts mit zahlreichen Ausnahmetatbeständen auswachsen.</p>
<p>Auch im Hinblick auf zertifiziert ökologische Landwirtschaft sollte auf eine Integration aller realen Kosten abgezielt werden, da die Umsatzsteuer hier nicht ohne deutliche Verkomplizierung sinnvoll lenkend und hinreichend differenzierend eingesetzt werden kann.</p>
<p></p>
<p>Die Ziele einer deutlich ausgeweiteten ökologischen Landwirtschaft inklusive der Förderung nachhaltiger und mit den Erfordernissen von Biodiversitäts- und Klimakrise im Einklang stehender Nahrungsmittelproduktion sind davon unbenommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 12:56:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Lebensmittelumbesteuerung</title>
                        <link>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/lebensmittelumbesteuerung-26223</link>
                        <author>Elena Thul (KV Münster)</author>
                        <guid>https://kmv-ms.antragsgruen.de/2023-02-22/lebensmittelumbesteuerung-26223</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine Veränderung und Anpassung des Umsatzsteuergesetzes in Hinblick auf die Besteuerung des Verkaufs von Lebensmitteln. Es soll nicht mehr auf die bisher üblichen Lebensmittelgruppen der Steuersatz von 7% bzw. 19 % angewendet werden, sondern in Anlehnung an die Höhe der externalisierten Kosten, ökologische sowie an gesundheitliche Aspekte unterschieden werden. Beispielsweise könnte eine Einteilung in drei Gruppen vorgenommen werden für die die folgenden Steuersätze gelten (konform zur Mehrwertsteuersystemrichtlinie, Artikel 98 in Verbindung mit Anhang 3):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bio-zertifizierte, pflanzliche Lebensmittel: 0%</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nicht Bio-zertifizierte, pflanzliche Lebensmittel: 7%</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Tierische Lebensmittel:19%</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als &quot;Bio-zertifiziert&quot; gilt hier eine Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung 834/2007 der EU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als tierische Lebensmittel sind hierbei all diejenigen Produkte zu deklarieren, zu deren Inhaltsstoffen ein tierisches Erzeugnis gehört (z.B. Vollmilchschokolade, Pizza, etc.).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Umsetzung dieser Steueranpassung ersuchen wir das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bzw. die Grünen-Bundestagsfraktion einen entsprechenden Gesetzesentwurf zu erarbeiten und in den Bundestag einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2 % sollen zusätzlich auf konventionelle, tierische Produkte erhoben werden und als zweckgebundende Abgabe in den Umbau der Nutztierhaltung eingehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der hohe Flächenbedarf der Nutztierhaltung stellt ein erhebliches Problem für den Natur- und Artenschutz dar. Für die Produktion tierischer Nahrungsmittel werden 75% der weltweit landwirtschaftlich genutzten Fläche (Grünland- und Ackerflächen) benötigt - auf gerade einmal 11% werden pflanzliche Lebensmittel zum direkten Verzehr angebaut.<br>
Dabei belasten gestörte Stoffkreisläufe (z.B. Anfall großer Mengen Stickstoff durch Aggregation hoher Tierbestände in Veredelungsregionen) Grundwasser, Böden und Konkurrenzgefüge in Ökosystemen. Der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln führt zudem zu direkten Verlusten an Artenvielfalt.<br>
Allein in Deutschland könnten durch eine grünland- und restebasierte Fütterung erheblich verringerter Nutztierbestände 44 % der Ackerfläche frei werden und für den direkten Anbau von Lebensmitteln oder dringend benötigte Naturschutzflächen genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem entstehen wesentliche Emissionen der klimawirksamen Gase CO2, Methan und Lachgas durch die Intensivtierhaltung, was diese zu einem relevanten Treiber des Klimawandels macht (14,5% aller Treibhausgase entstehen durch die Produktion tierischer Lebensmittel). Ein überaus effektiver Weg, die auf diese Weise entstehenden Treibhausgase zu minimieren, besteht somit in einer Verringerung der Anzahl der gehaltenen Tiere und damit einer Verringerung des Konsums von Fleisch, Milch und Eiern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im übrigen stellt die Tierhaltung eine enorme Belastung für die Süßwasserversorgung im Angesicht der globalen Wasserknappheit dar. Etwa 1/3 des deutschen landwirtschaftlichen Wasserverbrauchs wird für die Erzeugung tierischer Produkte genutzt. Der Wasserverbrauch bei der Herstellung von Futtermitteln wird hierbei nicht einmal mit eingerechnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch hinsichtlich der Welternährung wäre eine wesentliche Reduktion der Nutztierbestände anzustreben, bedenkt man die kalorische Ineffizienz der Fleischproduktion (ca. 7-10 kg Pflanzen für 1 kg Fleisch).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Erreichen dieser Verringerung wären finanzielle Anreize ein erster Schritt:<br>
Obst und Gemüse würden günstiger, Fleisch, Milch und Eier teurer. Aus einer zusätzlich zweckgebundene Teilabgabe für tierische Produkte könnte der nötige strukturelle Umbau der Nutztierhaltung finanziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren sind gesundheitliche Aspekte relevant:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein wesentlicher Risiko- bzw. auch Protektivfaktor vieler Erkrankungen (wie z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Herzinfarkt, Schlaganfall, verschiedene Krebserkrankungen...) besteht in der Ernährung. Der wichtigste Grundbaustein einer gesunden Ernährung sind pflanzliche Lebensmittel, die reich an Vitaminen und Ballaststoffen sind (siehe <a href="Ern%C3%A4hrungspyramide%3Ahttps%3A//www.in-form.de/wissen/bzfe-ernaehrungspyramide/">Ernährungspyramide:https://www.in-form.de/wissen/bzfe-ernaehrungspyramide/</a>).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Vergünstigung eben dieser Produkte kann zu einer gesünderen Ernährung motivieren. Ernährungsbedingte Wohlstanderkrankungen (verursachen aktuell rund 17 Mrd. Euro Kosten jährlich) würden abnehmen, wodurch das stark strapazierte Gesundheitssystem erheblich entlastet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ebenso würde sich die verringerte Aufnahme von Cholesterol und ungesättigten Fettsäuren durch eine Verminderung des Verzehrs tierischer Lebensmittel positiv auf die Gesundheit der Menschen auswirken. Die erhöhten Kosten für den Erwerb tierischer Produkte könnten den aktuell im Bundesdurchschnitt deutlich zu hohen Fleischkonsum reduzieren (etwa doppelt so hoch wie empfohlen).<br>
Der finanzielle Anreiz sich gesünder zu ernähren trägt damit direkt zur Verbesserung von zwei Problemen bei:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1.Das Individuum leidet weniger an Erkrankungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2.Die enormen gesamtgesellschaftlichen Kosten, die beispielsweise für die Behandlung von Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen anfallen, würden gesenkt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>--&gt; dieses Geld stünde für andere Zwecke zur Verfügung. Darüber hinaus ist es unsere ethisch-moralische Verpflichtung den (insbesondere domestizierten) Tieren gegenüber, den Konsum von Fleisch zu reduzieren!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der tierexperimentellen Forschung gilt das Prinzip der 3R: &quot;Reduction, Refinement, Replacement&quot; oder auf deutsch &quot;Reduktion, Verbesserung, Ersatz&quot; . Das bedeutet, dass Tierversuche möglichst vermieden werden sollen, wo sie nötig sind, dann aber die Zahl der verwendeten Tiere minimiert und ihre Haltungsbedingungen optimiert werden, um ein Leiden soweit möglich zu verhindern.<br>
In Übertragung auf die Nutztierhaltung würden die steuerlichen Veränderungen genau diesem ethisch-moralisch gebotenen 3R-Prinzip entsprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es würde ein Anreiz gesetzt, auf den Konsum tierischer Produkte zu verzichten oder ihn zu verringern und durch die Finanzierung einer zweckgebundenen Teilabgabe würden gleichzeitig verbesserte Haltungsbedingungen in tierhaltenden Betrieben erwirkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hiervon würden nicht zuletzt die Landwirt*innen profitieren, die in der bestehenden GAP-Förderung nach dem weiche-oder-wachse-Prinzip wirtschaften müssen und ohne finanzielle Unterstützung oft nicht in der Lage wären, die zum Umbau der Nutztierhaltung nötigen Investitionen zu tätigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schlussendlich ist noch die Praktikabilität einer solchen Umbesteuerung anzuführen. Sie stellt ein relativ einfaches Mittel mit überschaubaren bürokratischen Hürden dar, um schädliche Subventionen abzubauen - und das ohne steuerliche Mehrbelastung der Bevölkerung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem zeigen Umfragen, dass in der Bevölkerung Wertschätzung von Lebensmitteln und nachhaltige Produktion allgemein befürwortet wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Oct 2022 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>